Ende der Weltreise

Am Samstagmorgen um 7.40 Uhr hat die Luminosa in Savona angelegt. Um 8.15h begann die Ausschiffung für mich. 

Im Theater haben wir uns getroffen, die erste Gruppe konnte das Schiff verlassen. Marianne und Werner kamen ins Theater, obwohl ihr Ausschiffungstermin erst um 8.45 Uhr war. Habe mich sehr gefreut, die beiden zu sehen und dass wir uns heute nochmal verabschieden konnten.

Kurz nach 8.30 Uhr ging es dann los, wir konnten von Bord. Beim Verlassen des Schiffes und auf dem Weg durchs Terminal sind wir durch Gänge mit Glaswänden gelaufen, da habe ich die beiden gesehen. Mein Sohn Steffen und mein Enkel Keno standen im Terminal und haben mir zugewunken. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, die beiden zu sehen. 

Der Abschiedsschmerz wurde von der Wiedersehensfreude verdrängt 

Mein Sohn Steffen und mein Enkel Keno 

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Dann musste ich meine beiden Koffer suchen, die waren noch gar nicht da, also noch warten…. 

…….dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, konnte ich endlich raus. 

Wir sind gegen 9.00 Uhr in Savona abgefahren. Bei strahlend blauem Himmel sind wir durch die wunderschöne Landschaft Italiens und der Schweiz nach Hause gefahren. Um 17.00uhr waren wir in St. Georgen. Meine Schwiegertochter Rebecca und meine Enkelin Amelie sind auch nach St. Georgen gekommen. 


Meine Schwiegertochter Rebecca und meine Enkelin Amelie 

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Eine unvergessliche, wunderschöne, aufregende Reise ging zu Ende. Niemals werde ich diese wunderschöne Reise vergessen.

Einen herzlichen Dank an die Besatzung der Costa Luminosa, die uns in diesen 107 Tagen so unbeschreiblich verwöhnt haben. Ob Kabine, oder Essen, der Service, die Angebote, die gesamte Organisation, alles war top, alles war toll. Der Luxus auf dem Schiff hat mich überwältigt, meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

Einen herzlichen Dank auch an das Reisebüro Mittelthurgau, Frau Frick, in CH- Weinfelden/Schweiz. Vor und während meiner Reise wurden Fragen oder Probleme sofort und professionell beantwortet. Kein Reisender auf der Luminosa wurde mit solch umfassenden und informativen Reiseunterlagen ausgestattet, wie ich vom Reisebüro Mittelthurgau.

Bester Preis!

Beste Betreuung!

Bestes Informationsmaterial! 

https://www.mittelthurgau.ch

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Habe den Blog noch einmal überarbeiten, Tippfehler verbessert, noch mehr Bilder eingestellt.  Der Blog wird auf jeden Fall noch  längere Zeit  im Internet aufzurufen sein. Wünsche Euch weiterhin viel Spaß beim Lesen.

Mein Sohn Thorsten und mein Bruder haben mir angeboten, aus dem Blog ein Buch drucken zu lassen. Das werde ich gerne in Anspruch nehmen.

         

mein Sohn Thorsten mit Ehefrau Cordula 

                             

  Mein Bruder Hans 

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Danke an meine treuen Leser und die vielen lieben und positiven Kommentare. Danke, Danke, Danke.

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P.S. Noch etwas Erfreuliches (für mich) habe trotz des unglaublich tollen Essens, kein Gramm zugenommen! 😀😀
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Für alle Interessenten meiner Weltreise biete ich meinen Blog, mit weiteren Bildern, als Buch zum Preis von 89,00€ (inkl. Versand innerhalb Deutschlands) an.


Bestellungen bitte an folgende Adresse:   franke.irene@gmx.de

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Eure Irene 
ENDE

Rom, Italien 

…die Ewige Stadt, mit ihren Kontrasten zwischen Altertum und Neuzeit, Harmonie und Chaos, hat 2,7 Millionen Einwohner.
Der Legende nach wurde Rom im Jahr 753 vor Christi von Romulus und Remus gegründet.

1946 löst die Republik die Monarchie ab. 1980 wird das historische Zentrum ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. 

2013 wird Jorge Mario Bergoglio, als erster Lateinamerikaner, zum 266. Papst gewählt, Papst Franziskus.


Um 9.30h fuhr der Bus im Hafen von Civitavecchia in Richtung Rom ab. Wir, Marianne, Werner und ich waren bis Rom ca. 1,5 Stunden unterwegs. 

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Straßen in Rom 


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Viele wunderschöne, historische Häuser und Bauten haben wir bei unserer Stadtrundfahrt gesehen. Erster Stopp war das Kolosseum. Es wurde von 20.000 Sklaven und Gefangenen gebaut und 80 n.Chr. eingeweiht.

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Durch den Konstantinsbogen zum Kolosseum 


Kolosseum 

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Nächstes Ziel war der Trevi-Brunnen, den wir nach einem Fußmarsch durch verwinkelte Gässchen erreicht haben. Hier hatten wir dann 1,5 Stunden zur freien Verfügung. Marianne, Werner und ich sind zur spanischen Treppe gegangen. Danach haben wir in einem Restaurant zu Mittag gegessen

Trevi-Brunnen 

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Spanische Treppe 


Mit der Reiseleitung ging es zu Fuß weiter, an wunderschönen Gebäuden, Plätzen und Kunstwerken vorbei, bis zur Basilika Santa Maria. 

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Vierströmebrunnen, Fontana dei Quattro Fiumi, in der Mitte der Piazza Navona


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Santa Maria 


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Anschließend sind wir über den Tiber in den Vatikan gefahren. Dieser kleine, nur 44ha große Staat befindet sich mitten in Rom und ist die Residenz des Papstes. 

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Petersdom und Petersplatz 

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Menschenschlangen, die in den Dom möchten. Wir hatten leider keine Zeit dazu, den Dom von innen zu besichtigen.


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Petersplatz vom Dom aus fotografiert 

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Der Petersdom und der Petersplatz sind sehr beeindruckend. Rom ist eine faszinierende Stadt und ganz sicher einen längeren Besuch wert.

Ein schöner, sonniger Tag, etwas kühl, geht zu Ende. Um 19.15 Uhr hat die Luminosa abgelegt, wir navigieren Richtung Savona, unserem letzten Ziel und dem Ende der Weltreise. 

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Mit Marianne und Werner habe ich mich zum Abschied in der Grand Bar Elettra zu einem Drink getroffen. Der Abschied von den beiden und von der Reise fällt mir sehr schwer.

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Mein Abendessen: frittierte Thunfischbällchen mit Tomatensauce, Fleischspieß mit verschiedenen Saucen, frisches Obst.

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Abendprogramm: neapolitanische Volkslieder 

Abschieds-Cocktail, Abschieds-Party, Abschiedsrede…..

Mir wird ganz komisch. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass diese unglaubliche Reise zu Ende geht. 
Gestern Abend war italienischer Abend im Speisesaal, es wurde getanzt, gesungen, ein fröhlicher Abend. Kapitän Sinisi hat einen Abschieds-Cocktail spendiert und ist mit seinen Offizieren winkend durch die Tischreihen gegangen. 

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Heute Abend hat Kapitän Pietro Sinisi mit seinen Offizieren noch mal zum Arrivederci-Cocktail eingeladen. Es war natürlich wieder allerliebst, wie er deutsch gesprochen hat. Bei keiner anderen Sprache, französisch, spanisch oder englisch hat er während des Redens und am Ende der Rede so tosenden Applaus bekommen wie bei der deutschen Rede.


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Spät am Abend gab es eine große Party, die Besatzung hat Tänze vorgeführt, es gab Musik und Tanz. Ich war nicht dort

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Heute ist ein sonniger Tag, kühl und windig. War mit Marianne zum Vortrag über die Ausschiffung in Savona. Anschließend sind wir im Buffetrestaurant gesessen und haben etwas getrunken und gequatscht. 

Gegen 15.00h sind wir auf Deck 9, wir haben die Straße von Messina passiert, die Messina in Sizilien von Reggio in Kalabrien trennt.

Kalabrien 


Sizilien 


Die Koffer sind fast fertig gepackt. 


Morgen haben wir einen ganztägigen Ausflug nach Rom, in der Nacht, um 1.00 Uhr werden die Koffer abgeholt und in Savona ins Terminal gebracht.

Was mir den Abschied von der Weltreise und vom Schiff unheimlich versüßt, ist, dass Steffen und Keno mich in Savona am Hafen abholen. Ich freue mich unglaublich auf die beiden.

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Mein Abendessen: Caesar Salat mit gegrilltem Hühnchen, Pilz-Cappuccino, Schweinefilet in Bauchspeck mit Gorgonzolasauce und Röstkartoffeln, frisches Obst 

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Abendprogramm: Bauchredner 

Heraklion, Kreta

Heraklion, auch Iraklio genannt, ist die Hauptstadt von Kreta. Kreta ist die größte Insel des griechischen Archipels und bekannt für ihr mildes Klima. Die Insel hat insgesamt 625.000 Einwohner. Die Hauptstadt Iraklio ist Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum mit ca. 174.000 Einwohnern die größte Stadt Kretas.

Um 8.30h haben Marianne, Werner und ich das Schiff verlassen und sind zu Fuß in der Stadt gelaufen.

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Heraklion ist eine hübsche, saubere Stadt mit schönen historischen Häusern und einer belebten, modernen Innenstadt. Leider hatten wir nicht sehr viel Zeit, um 12.30h mussten wir schon wieder an Bord sein.

Also haben wir einen gemütlichen Spaziergang am Meer entlang, an der Festung Venetian Fort Koules vorbei zur Innenstadt unternommen. 

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Wir waren in einer Orthodoxen Kirche, dann weiter zum schönen Rathaus und einem Museum. Auf einem Markt habe ich meine obligatorischen Souvenirs und einen Hut für mich gekauft. Nach einem erfrischenden Bier auf einem Platz mit Brunnen mussten wir schon wieder zurück zum Schiff.

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Lange Schlangen hatten sich vor dem Terminal gebildet und wir mußten lange warten, bis wir wieder auf dem Schiff waren.

Dann war ich mit Marianne und Werner im Restaurant essen, anschließend bin ich mit Marianne noch eine Stunde in der Sonne gesessen, bis der Himmel bewölkt war.
Ein schöner Tag geht zu Ende. 

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Bye Bye Griechenland.

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Mein Abendessen: Kraftbrühe mit Karotten, Rindfleisch mit Herzogin-Kartoffeln und Gemüse, frisches Obst 

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Abendprogramm: Die große internationale Party zum Abschied 

Heute gibt es keinen Blog

Erstens gehen mir die Themen aus und zweitens habe ich fast kein Internet mehr.

Deshalb gibt es heute nur einen „Mager-Blog“

Heute war ein sonniger Tag, nicht so warm und sehr windig. Bin trotzdem mit Marianne auf Deck 9 gesessen, wir haben gequatscht und gelesen. Um 12.00 Uhr wurde uns von Werner ein Aperitif serviert. 😊😊

Nach dem Kaffee habe ich Dietmar und Sebastian bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen, Skat spielen, getroffen und noch schnell ein Foto geschossen. 


Morgen gegen 8.00 Uhr legen wir in Heraklion, Kreta an.

Danach ein Seetag, dann Rom, dann Savona und Bye Bye Weltreise.

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Mein Abendessen:  Gemüsesuppe mit frischem Ricotto-Käse, gegrilltes Lachsfilet, mit Gemüse und Kartoffeln, Eis 

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Abendprogramm:  sandkunst und die akrobatische Magie der Schatten 

Suezkanal, Ägypten 

Der Suezkanal ist ein Schifffahrtskanal in Ägypten, westlich von der Sinai-Halbinsel und Portsaid des Mittelmeers und Suez im Roten Meer. Vor dem Bau des Kanals wurden die Schiffsladungen gelöscht und auf dem Landweg vom Roten Meer zum Mittelmeer, oder umgekehrt transportiert, wo sie dann wieder auf Schiffe verladen wurden.

Das erste Schiff fuhr bereits am 17. Februar 1867 durch den Kanal, die Einweihung fand aber erst am 17. November 1869 durch Kaiserin Eugenie statt.

Eigentümer des Suezkanals ist die seit 26. Juli 1956 bestehende „Suez Canal Authority“ (SCA), die auch für Betrieb, Wartung und Sicherheit verantwortlich ist. Die SCA ist an die Konvention von Konstantinopel (29. Oktober 1888) gebunden, die den Schiffen aller Nationen das Recht zur Kanalbenutzung zu gleichen Konditionen gewährt, das gilt sogar zu Kriegszeiten für Schiffe kriegführender Parteien.

Nach den Erweiterungsarbeiten im Jahr 2010 ist der Kanal 24m tief, 193km lang und 205-225m breit.
Gegen 4.30 Uhr sind wir im Konvoi in den Suezkanal eingefahren. Habe ich natürlich nicht mitgekriegt, da ich selig geschlafen habe. 

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Passen wir da unten durch?

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Nach dem Frühstück saß ich mit Marianne auf Deck 9, es war schön, rechts und links vom Kanal, riesige Sandhügel, Dörfer, Städte, Menschen, Fähren, große und kleine Schiffe, Fischerboote usw. zu sehen. 

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Gegen 15.30h sind wir ins Mittelmeer eingefahren. Wir verlassen Ägypten und fahren Richtung Heraklion, Kreta.


Bis jetzt haben wir 25.593 Seemeilen zurück gelegt. Noch 1.604 Seemeilen liegen vor uns. 😢😢

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Mein Abendessen: gemischter Salat, Ochsenschwanzsuppe, Rinder-Hochrippe mit Folienkartoffel und Tomate vom Grill, eine Kugel Pistazieneis

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Abendprogramm: Die Rückkehr der Beatles 

Resümee aus 100 Tagen an Bord

Wetter:
an 48 Tagen hatten wir strahlend blauen Himmel 

an 25 Tagen war es leicht bewölkt

an 18 Tagen war es stark bewölkt

an 09 Tagen hat es geregnet, davon 5 Tage nur kurz und 4 Tage den ganzen Tag

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Temperatur:

an 20 Tagen war es sehr kühl

an 50 Tagen war es angenehm warm

an 30 Tagen war es sehr heiß

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Seegang:

an 90 Tagen war das Meer sehr ruhig

an 08 Tagen war das Meer leicht bewegt

an 02 Tagen war das Meer stark bewegt

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Auf dieser Weltreise hatten wir überwiegend herrliches Wetter und eine ruhige See.
Blauer Himmel, ruhige See, 1. Februar, bei Puerto Madryn 

Die Zahlen hat Werner zusammengestellt und mir für meinen Blog zur Verfügung gestellt. Danke Werner! 


Heute war ein sehr sonniger, angenehmer Tag, nicht mehr so heiß, etwas windig. War mit Marianne an Deck 10. 
Bei strahlend blauen Himmel fahren wir im Roten Meer Richtung Sueskanal und sehen an beiden Seiten die schöne bergige Kulisse von Ägypten. Hier ist viel Schiffsverkehr, meist große Frachtschiffe die Richtung Sueskanal, oder vom Sueskanal kommend fahren.

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Warten vor dem Sueskanal 

Mein Gala-Abendessen:  

Rindertartar, Rinderbrühe, gratinierter Hummerschwanz mit Gemüsespies und kreolischem Reis, frisches Obst 
Abendprogramm: The Magic of Light

Aqaba, Jordanien

Der Golf von Aqaba ist eine schmale Verlängerung des roten Meeres, an dessen Nordende Aqaba, Jordaniens einziger Seehafen, liegt. Aqaba hat 105.000 Einwohner.

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Aqaba, Hafen 

Um 8.30 Uhr startete der Bus Richtung Petra. War mit Marianne und Werner unterwegs.

Zuerst ging es durch Aqaba, dann an hohen Felsen vorbei, über eine sehr karge und öde Landschaft. Überall braune Berge, die wie aufgehäufte Erde ausgesehen haben,  kaum ein bisschen Grün zu sehen. Ab und zu waren Beduinenzelte oder wenige gemauerte Häuser, wo Beduinen sesshaft geworden sind, zu sehen. Ziegen, Schafe und Kamele säumten die Straße.

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Beduinenzelte

Wadi Mosa


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Die Landschaft veränderte sich, plötzlich waren große grüne Flächen zu sehen. Weizenfelder waren angelegt und Weizen angebaut worden. Nach einer kurzen Rast, mit atemberaubender Aussicht, leider auf etwas nebelbehangene Berge, fuhren wir weiter nach Wadi Mosa. 


Petra wurde vor 2000 Jahren von den Nabatäern, einem arabischen Beduinenstamm, der aus Arabien einwanderte, erbaut. Die festungsartige Stadt Petra bot den Karawanen Schutz und blieb Jahrhunderte lang in den Bergen Südjordaniens verborgen. Im Jahre 106 fiel sie unter die Herrschaft der Römer. Die Römer bauten einen Triumphbogen, Märkte, Bäder, Tempel, Läden und Häuser dazu, die sie in die Felsen meißelten. Es entstand ein Meisterwerk der Steinmetzkunst.

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Petra wurde als Schauplatz für Spielbergs Film „Indiana Jones“ und „Der letzte Kreuzzug“ weltberühmt. 

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Von dort ging es dann zu Fuß nach Petra. Pferde und Kutschen wurden angeboten, um den langen Weg nicht zu Fuß gehen zu müssen. Ein langer Fußmarsch durch eine enge Schlucht, immer wieder waren Ornamente in Stein gehauen und Eingänge zu Wohnhöhlen zu sehen. Wunderschön! Nach etwas über einer Stunde Marsch sind wir bei der ersten großen Sehenswürdigkeit, dem Schatzhaus, 40m hoch und 30m breit, angekommen. Wir hätten noch weiter laufen können, die zweifache Strecke nochmals zum Tempel und dem römischen Theater. Wir hatten keine Lust und auch keine Zeit mehr. Also sind wir die Schlucht, mit knapp 100m hohen Felsen wieder zurück gegangen. 

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Wächter am Eingang 

     

Eingang nach Petra        


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Schatzhaus


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Nach dem Mittagessen und einem kurzen Bummel durch die Souvenirläden, sind wir mit dem Bus wieder zurück gefahren.

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Ein schöner Ausflug, zum Glück war es nicht so brütend heiß, in der Schlucht war Schatten, so dass es angenehm war.

Um 19.00 Uhr hat das Schiff abgelegt. 

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Bye Bye Jordanien.

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Morgen fahren wir die ägyptische Küste entlang bis zum Ankerplatz Sueskanal. Dort müssen wir die Abfahrt des Schiffkonvois durch den Sueskanal abwarten.

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Mein Abendessen: Pata Negro Schinken mit Tomatenbrot, Hühnchenspies mit Taleggiokäse und Bauchspeck, Zucchinischiffchen und Kroketten 

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Abendprogramm: Acrobatic Show 

Ein Seetag …..

…… von vielen Seetagen 

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Die Seetage beginnen meist immer gaaaanz langsam für mich. Am Abend vorher ein Schild nach draußen an die Tür: bitte nicht stören!

Dann ausschlafen, bis ich von selbst aufwache (Frühstück gibt es bis 11.00h)

Duschen, schminken, anziehen, dann langsam zum Lift schlendern und ins Buffetrestaurant auf Deck 9 fahren.

Anstehen für Eier oder Omelett. Die vier Eierbruzzler wissen schon was ich haben möchte. Brot oder Brötchen holen, Belag holen, im Moment esse ich Marmelade auf Quark. Wurst und Lachs kann ich nicht mehr sehen. Zwischendurch da ein Schwätzchen, dort ein Schwätzchen, die Eier sind inzwischen kalt, macht nix, Kommunikation ist wichtiger. Saft holen, Kaffee holen. Wo setze ich mich hin? 

Alleine, wenn ich meine Ruhe haben möchte. Meist dauert es nicht lange, schon sitzt jemand bei mir. Nicht reden, nur zuhören, dann zu Ewa, reden und diskutieren, dann zu Uta, Sebastian und Dietmar, lachen und schon am Morgen herrlich dreckige Witze hören, dann zu Silvia, Wolfgang und Lars. Oh mein Gott, was für Entscheidungen schon am frühen Morgen……

Heute wird Sport gemacht, mindestens 10 Runden laufen, aber erst mal nach dem Wetter schauen. Gefühlte 50 Grad, da kann man nicht laufen, da holt man sich ja den Tod! 

Marianne sitzt schon über eine Stunde auf der Liege und verteidigt meine reservierte Liege hartnäckig. Ich gehe zu ihr und sage ihr, ich komme gleich. 

Also langsam in die Kabine schlendern, es ist ja heiß, Badeanzug an, Handtücher und Buch holen und schon stapfe ich los. Hier noch ein Schwätzchen, da noch ein Schwätzchen. Marianne war schon 3 x im Pool, bis ich dann gegen 10.30h ankomme. 


Dann gehen wir zusammen in den Pool und haben uns soooooo viel zu erzählen. Schließlich haben wir uns mindestens 12 Stunden nicht gesehen. Auf der Liege plaudern wir weiter, stöhnen ob der entsetzlichen Hitze, nochmal in Pool, inzwischen gibt es nur noch Stehplätze, manchmal gehen wir auch nur unter die Dusche, dann lesen, schwatzen, lesen, bis gegen 12.00h das Highlight des Tages passiert. Werner! Mariannes allerliebster Mann bringt uns beiden ein herrlich kühles Glas Weißwein! 

Danach gehen Marianne und Werner zum Mittagessen. Ich quäle mich weiter mit lesen, schwitzen, duschen, planschen, bis ich um 13.30 Uhr auch zum Mittagessen gehe. Silvia, Wolfgang und Lars sitzen schon da, zwei Stunden essen, trinken, lachen ist angesagt. Ach, wie ich die Seetage liebe…..

Nach dem Essen gehe ich wieder auf das Sonnendeck, wenn es nicht zu heiß ist, kommt Marianne auch, sonst treffen wir uns um 16.00 Uhr zum Kaffee.

Nach dem Kaffee fängt der Stress dann an, schnell auf die Kabine, duschen, hübschen, anziehen, dann zum Abendessen.

Das gemütliche Abendessen mit Uta, Dietmar und Sebastian, dauert meistens 1 1/2 bis 2 Stunden. Erst einen Prosecco, dann ein Glas Rotwein und Mineralwasser. Wir unterhalten uns, ich genieße diese Zeit am Abend sehr.

Nach dem Essen setzen wir uns oft in eine der Bars und lauschen der Musik, manchmal gehen wir auch gleich in die Kabine, lesen oder ich schreibe meinen Blog.

Wenn wir in die Bar gehen, besuchen wir anschließend das Theater und schauen uns die allabendlichen, sehr schönen Programme an.

Und schon ist ein wunderbarer gemütlicher Seetag zu Ende gegangen.
Manchmal gehe ich auch zu Vorträgen, bei nicht so heißen Tagen laufe ich wirklich, mal alleine, mal mit Marianne, ein paar Runden auf Deck 3 oder Deck 10. Es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten den Tag zu verbringen.

Mein Abendessen:  Garnelen Komposition, Kraftbrühe mit Omlettstreifchen, in Alufolie  gebackenes schwarzes Kabeljaufilet, Tomaten und Kartoffeln, frisches Obst 
Abendprogramm: Tanz und Sport Vorführung der Gäste, am Ende der Weltkreuzfahrt 2017 

Das Rote Meer

Nun sind wir im letzten der fünf besuchten Meere angekommen. Das Rote Meer.

Langgezogen und schmal, entlang der Süd-Ost-Nord-West-Achse, teilt das Rote Meer im Norden der Sinai-Halbinsel, den Golf von Aqaba im Osten und den Golf von Suez im Westen. An ihm liegen zahlreiche Staaten, nämlich Ägypten, Saudi-Arabien, Israel, Jordanien, Jemen, Dschibuti, Eritrea und Sudan. Das Rote Meer ist von großer Bedeutung, da es die Fahrt durch den Sueskanal vom Atlantik durch das Mittelmeer und die südeuropäischen Kontinente den indischen Ozean, den Süden Asiens und den Pazifik ermöglicht, ohne den gesamten afrikanischen Kontinent zu umrunden. 
Seit gestern Nachmittag fahren wir durch das Rote Meer. Vermutlich weil das Meer schmal ist, sieht man plötzlich ziemlich viele Schiffe. Meist große, schwer beladene Containerschiffe. Land oder eine Küste ist nicht zu sehen. 
Heute war es wieder unglaublich heiß. Schattenplätze sind natürlich, bis ich aus dem Bett krieche und gefrühstückt habe, keine mehr zu finden. Zum Glück hält Marianne immer eine Liege auf Deck 9 für mich bereit, sonst wäre das auch schwierig. An Deck 10 und 11 gibt es jede Menge Liegen, aber leider keinen Aussen-Pool. Also pendle ich weiter zwischen Liege, Dusche, Pool und mal einem Stuhl im Schatten, hin und her.


mit Uta und Dietmar, heute Abend nach dem Abendessen in der Bar 
Mein Abendessen: Karotten-Orangencremesuppe, Seeteufel in Tomatensauce, Auberginen und geröstetes Knoblauchbrot, frisches Obst 

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Abendprogramm: die unglaubliche Energie von Vic Vikus