Aqaba, Jordanien

Der Golf von Aqaba ist eine schmale Verlängerung des roten Meeres, an dessen Nordende Aqaba, Jordaniens einziger Seehafen, liegt. Aqaba hat 105.000 Einwohner.

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Aqaba, Hafen 

Um 8.30 Uhr startete der Bus Richtung Petra. War mit Marianne und Werner unterwegs.

Zuerst ging es durch Aqaba, dann an hohen Felsen vorbei, über eine sehr karge und öde Landschaft. Überall braune Berge, die wie aufgehäufte Erde ausgesehen haben,  kaum ein bisschen Grün zu sehen. Ab und zu waren Beduinenzelte oder wenige gemauerte Häuser, wo Beduinen sesshaft geworden sind, zu sehen. Ziegen, Schafe und Kamele säumten die Straße.

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Beduinenzelte

Wadi Mosa


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Die Landschaft veränderte sich, plötzlich waren große grüne Flächen zu sehen. Weizenfelder waren angelegt und Weizen angebaut worden. Nach einer kurzen Rast, mit atemberaubender Aussicht, leider auf etwas nebelbehangene Berge, fuhren wir weiter nach Wadi Mosa. 


Petra wurde vor 2000 Jahren von den Nabatäern, einem arabischen Beduinenstamm, der aus Arabien einwanderte, erbaut. Die festungsartige Stadt Petra bot den Karawanen Schutz und blieb Jahrhunderte lang in den Bergen Südjordaniens verborgen. Im Jahre 106 fiel sie unter die Herrschaft der Römer. Die Römer bauten einen Triumphbogen, Märkte, Bäder, Tempel, Läden und Häuser dazu, die sie in die Felsen meißelten. Es entstand ein Meisterwerk der Steinmetzkunst.

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Petra wurde als Schauplatz für Spielbergs Film „Indiana Jones“ und „Der letzte Kreuzzug“ weltberühmt. 

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Von dort ging es dann zu Fuß nach Petra. Pferde und Kutschen wurden angeboten, um den langen Weg nicht zu Fuß gehen zu müssen. Ein langer Fußmarsch durch eine enge Schlucht, immer wieder waren Ornamente in Stein gehauen und Eingänge zu Wohnhöhlen zu sehen. Wunderschön! Nach etwas über einer Stunde Marsch sind wir bei der ersten großen Sehenswürdigkeit, dem Schatzhaus, 40m hoch und 30m breit, angekommen. Wir hätten noch weiter laufen können, die zweifache Strecke nochmals zum Tempel und dem römischen Theater. Wir hatten keine Lust und auch keine Zeit mehr. Also sind wir die Schlucht, mit knapp 100m hohen Felsen wieder zurück gegangen. 

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Wächter am Eingang 

     

Eingang nach Petra        


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Schatzhaus


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Nach dem Mittagessen und einem kurzen Bummel durch die Souvenirläden, sind wir mit dem Bus wieder zurück gefahren.

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Ein schöner Ausflug, zum Glück war es nicht so brütend heiß, in der Schlucht war Schatten, so dass es angenehm war.

Um 19.00 Uhr hat das Schiff abgelegt. 

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Bye Bye Jordanien.

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Morgen fahren wir die ägyptische Küste entlang bis zum Ankerplatz Sueskanal. Dort müssen wir die Abfahrt des Schiffkonvois durch den Sueskanal abwarten.

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Mein Abendessen: Pata Negro Schinken mit Tomatenbrot, Hühnchenspies mit Taleggiokäse und Bauchspeck, Zucchinischiffchen und Kroketten 

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Abendprogramm: Acrobatic Show