Alle Beiträge von Irene Franke

Betrunken??

Bei leichter Bewölkung und ca. 13 Grad schaukelt das Schiff leicht über die Wellen dahin. Mein Körper oder mein Kopf haben sich noch nicht daran gewöhnt und ich laufe etwas schwankend durch die Gänge, immer ein Gefühl „leicht betrunken“ zu sein. Ich empfinde es als unangenehm, es geht aber vielen so und angeblich gewöhnt man sich mit der Zeit so sehr daran, dass man dann an Land wieder ins Schwanken gerät. Tolle Aussichten! 😂😂😂
Mein Abendessen: Genueser Suppe (Gemüsesuppe), gegrillte Riesengarnelen mit schwarzem Tintenfischreis (gewöhnungsbedürftig) und Spargel 

Abendprogramm: Afro Arimba Tänzer und Sänger 

Casablanca, Marokko 

Casablanca hat rund 3,3 Millionen Einwohner und außer ein paar Hochhäusern stammen fast alle Gebäude aus dem 20Jh. Marokko ist afrikanisch, arabisch und europäisch zugleich, Märchenhaftes, Modernes, Natur und Herzlichkeit vereinen sich. Die Berber sind seit Menschengedenken in Nordafrika angesiedelt und bewahren noch immer ihre Sitten und Sprachen. 
Ein Costa-Ausflug führt uns durch Casablanca mit Besichtigung eines der schönen Rathäuser und der Hassan II Moschee.


Das heutige Wahrzeichen von Casablanca ist die Moschee Hassan II. Die Moschee wurde von 1986 -1993 im maurisch-spanischen Stil erbaut und ist die drittgrößte Moschee der arabischen Welt. Die Gebetshalle fasst 40.000 Menschen, weitere 80.000 Menschen finden Platz auf der Esplanade im Freien. 


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Das Schiff legt um 23.00Uhr in Casablanca ab, dann haben wir 3 Seetage ehe das Schiff am 14. Januar in Mindelo, Kap Verde anlegt.

Mein Abendessen: Toskanischer roher Schinken mit Hähnchenleber-Pastete auf geröstetem Brot, Rinderfilet mit Pilzsauce, Spinat und Herzoginkartoffeln, frisches Obst 

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Abendveranstaltung: „LA BOHÈME“, Oper von Puccini 

Orientierungslos….

Erster Seetag….
……endlich einmal ausschlafen, endlich keine Termine! 😀😀😀
Heute hatte ich Zeit, mich auf dem Schiff zu orientieren, die Pools anzuschauen, Fitnesscenter, Parcours, Bars, Theater, Casino, Sauna und die Sonnendecks. Auf einer Liege am kleinen Pool habe ich mich durch das Mittelmeer schaukeln lassen und das schöne Wetter und die Sonne genossen. Delphine haben uns zu beiden Seiten des Schiffes eine Weile begleitet.

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Auf der rechten Seite kann man die Küste Spaniens sehen, es ist viel Verkehr auf dem Mittelmeer. Frachtschiffe und Kreuzfahrtschiffe kreuzen unsere Route.

Am späten Abend werden wir durch die Meerenge von Gibraltar fahren und dann durch den Atlantik Richtung Casablanca.

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Mein Reisebegleiter Günter 

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Gala Dinner, mein Abendessen: Garnelen in Aurora-Sauce, Lachsfilet mit Kräuterkruste in Weißweinsauce, Gemüse und Kartoffeln, frisches Obst.

Abendprogramm:    bei Sekt und Häppchen Vorstellung des Kapitäns und seiner Crew, anschließend Show Acrobatic

Barcelona, Spanien

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und des südlichen Mittelmeerraums, hat rund 1,6 Millionen Einwohner. Sie ist eine hinreißende Stadt mit großartiger Architektur und vorzüglicher Infrastruktur. Das mediterrane Klima macht Barcelona zu einem beliebten Wochenendreiseziel in Europa. 
Um 8.00h hat das Schiff am Hafen angelegt. Nach dem Frühstück sind Günter und ich zu Fuß in die Stadt. 

Auf der Brücke, Richtung Stadt


Gebäude vom berühmten Jugendstil-Architekt Gaudi

Ein weiteres Bauwerk von Gaudi ist die Sagrada Familia, Sühnekirche der Heiligen Familie. 1882 begann der Bau, 1884 übernahm Gaudi das Projekt. Bis zu seinem Tod arbeitete er über 40 Jahre an dem Bau. Ende 2010 weihte Papst Benedikt die Basilika. 2026, zum 100. Todestag Gaudis, soll der Bau abgeschlossen sein.

Doch wie sagte Gaudi einst? „Mein Kunde hat keine Eile“.

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Barcelona ist ganz sicher eine längere Reise wert.
Bye Bye Barcelona, wir fahren aus dem Hafen in Richtung Gibraltar.  

Nächster Halt, nach einem Seetag, Casablanca.

Mein Abendessen: gemischter Salat Rindfleisch mit kleinen Kroketten und Gemüse, frisches Obst

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Abendprogramm: Musik, Gesang und Flamenco 

Marseille, Frankreich 

Marseille, seit 1960 die Hauptstadt der Provence und zweitgrößte Stadt Frankreichs mit rund 850.000 Einwohnern, hat den größten Mittelmeerhafen. 
2013 wurde Marseille zur Kulturhauptstadt gewählt, was zur Folge hatte, dass neue Museen und Freizeiteinrichtungen gebaut und umfassende Renovierungen durchgeführt wurden.

Um 8.00 hat das Schiff in Marseille angelegt. Günter und ich wollten mit dem Hopp on Hopp off Bus durch Marseille fahren. Nur? Wo sind die Busse? Wir haben keinen gefunden. Also haben wir einen großen Spaziergang unternommen. Von weitem eine schöne Stadt, tolle Gebäude, beeindruckende Cathedrale Sainte Marie, aber sonst sehr schmutzig.

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Müde und voller Eindrücke sind wir aufs Schiff zurück.

Mein Abendessen: Bresaola (Bündner Fleisch) mit geröstetem Brot, Parmesan und Balsamico, Goldbrasse in Folie gebraten, Obstteller 

Abendprogramm:  Frank-Sinatra- Songs eines südafrikanischen Interpreten 

Restaurant

Das Restaurant mit vielen Lichtern, Gold und Glitzer ist sehr luxuriös und schön.

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Gefühlte 1.000 Inder, Filipinos und weitere Nationalitäten verwöhnen uns mit phantastischem Essen, kaum ist das Weinglas leer, wird wieder aufgefüllt. Ich fühle mich sehr wohl, ich genieße es sehr.

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Mein Abendessen:  Minestrone, gefüllte Rindfleischröllchen mit einer Art Kartoffelpuffer und Spargel, Obstteller. 

….und da liegt sie nun…

….die Costa Luminosa, größer, schöner, imposanter als ich sie mir vorgestellt habe.
Das Einchecken geht schnell und problemlos über die Bühne.

Meine Kabine ist hell, sehr schön und geräumig, gerade richtig für eine Person. Ein großes Fenster, ungefähr bis zu 2/3 von einem Rettungsboot verdeckt, trotzdem sehe ich prima hinaus. Bin rundherum glücklich und zufrieden.


„Mein Zuhause“ für die nächsten 107 Tage 


Blick aus meinem Fenster, gegenüber ankert die MSC

In Etappen nach Savona, Italien 

Nach einer kurzen, schlaflosen Nacht (war ich doch ein wenig aufgeregt?) bin ich um 2.20h aufgestanden. Pünktlich um 3.30h hat mich mein Sohn Thorsten abgeholt und wir sind bei -9 Grad und schneebedeckten Straßen nach Basel aufgebrochen.

Mit kleiner Verspätung ist der Bus Richtung Savona gestartet. Es geht durch die Schweiz, wunderschöne, schneebedeckte Landschaften. 

An der zweiten Raststätte habe ich einen Bekannten, Günter, getroffen, der auch auf dem Weg zur Weltreise ist. 

Die Busreise ist lang, ich bin müde…..

Kabine

Meine Kabine, Nummer 4264 liegt auf Deck 4, dem Agata-Deck. Ich habe eine Außenkabine mit Sichtbehinderung. Nun hoffe ich natürlich, dass ich wenigstens ein wenig hinausschauen kann.