Alle Beiträge von Irene Franke

Kinder an Bord

Auf der Luminosa sind nur noch wenige Kinder an Bord. Anfangs waren es ein paar mehr, auch Babys waren zeitweise an Bord. Wenn ich es richtig sehe sind nur noch drei Kinder an Bord. 2 kleine Jungs, ca. 4 und 6 Jahre alt und Lena, 12 aus der Schweiz. Die Nationalität der Jungens kenne ich nicht. Lena saß anfangs mit ihrer Großmutter bei uns am Tisch. Es waren noch zwei schweizer Damen am Tisch, zwischen den Vieren gab es irgendwelche Differenzen, so dass erst die beiden Damen weg gesessen sind, wenig später auch Lena mit ihrer Großmutter Edith. Lena wird an Bord von ihrer Großmutter, die Lehrerin war, unterrichtet. 


Auf Deck 10 ist der Kinderclub der Luminosa. Die drei Kinder halten sich sehr viel im Club auf und scheinen viel Spaß zu haben. Lena treffe ich ab und zu, sie ruft mir dann nur zu, „Irene wie geht es dir? Ich habe es sehr eilig“…..😀😀
Sie basteln, spielen, bereiten sich auf Themenabende vor, so haben wir schon kleine Prinzessinnen und kleine Schiffs-Kapitäne, Piraten usw. an Bord gesehen.

Es gibt zwei Räume innen und einen Aussenbereich mit Kinderpool. Die Kinder essen auch zusammen mit den beiden Betreuern. Fotografieren im Innenbereichen ist leider nicht erlaubt.
Heute war ein sehr heißer, schwüler Tag, kaum ein Lüftchen hat geweht, obwohl das Schiff fährt. Marianne ist schon vorzeitig vor der Hitze geflüchtet. Ich bin abwechselnd auf der Liege gesessen, habe mich unter die kalte Dusche gestellt oder bin im Pool gestanden, der so voll war, dass schwimmen nicht mehr möglich war.

Um 13.00 Uhr, als fast alle beim Essen waren, konnte ich 20 Längen schwimmen. Der Pool ist sehr klein, ich schätze 10 Meter lang. Nach der Mittagspause füllte sich der Pool schnell wieder.
Gegen 17.00 Uhr sind wir ins Rote Meer eingefahren. Auf der Steuerbordseite konnten wir den Jemen sehen. Lange Strände, wenige Häuser und Felsen. Ganz weit entfernt hat man auf der linken Seite die Küste Eritreas und Somalias gesehen.

Wir werden die Navigation im Roten Meer zwischen den Küsten Saudi-Arabiens auf der Steuerbordseite und dem Sudan auf der linken Seite fortsetzen. Ich sehe kein Land mehr, das Rote Meer wird breiter.

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Mein Abendessen: Klare Suppe mit Ei, Rinderfilet mit Herzoginnenkartoffeln, frisches Obst 

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Abendprogramm: Akrobaten Bogdan & Ioana

Bars

Es gibt 4 Restaurants und 12 Bars an Bord

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Grand Bar Eettra, Deck 2

Bar Libra, Deck 2

Piano Bar Antares, Deck 3

Bar Lido im Acquamarina

Disco Bar Altair, Deck 2

Bar Virginia, Deck 3

Atrio Supernova, Deck 2

Casino Vega, Deck 2

Pool Bar, außen, Deck 9

Gelateria Amarillo, Deck 3

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Die restlichen zwei Bars kenne ich nicht, oder habe sie noch nicht entdeckt.

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Heute habe ich lange geschlafen und anschließend gemütlich gefrühstückt.

Um 10.30 war ich beim Vortrag: Hafeninformation Aqaba, Heraklion und Civitavecchia. Unsere drei letzten Stationen. 😢😢😢

Anschließend habe ich mich mit Marianne auf Deck 9 zum Sonnen, reden, lesen getroffen. Mariannes Mann hat uns um 12.00 Uhr je ein Glas Weißwein gebracht. Ich könnte mich daran gewöhnen. Werner erzählt mir dann die Neuigkeiten aus der Welt. Er bekommt seine Zeitung hier an Bord ausgedruckt. Eigentlich könnte ich auch meinen heiß geliebten Schwarzwälder Bote lesen, aber das lahme Internet an Bord bekommt es nicht geladen. Die letzten Häfen hatten kein Internet oder ich hatte keine Zeit mir die Zeitung zu laden. Ich vermisse das tägliche Zeitung lesen sehr. Hier im Fernsehen werden manchmal Nachrichten vom Januar ausgestrahlt, nicht wirklich aktuell. 😂😂😂

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Mein Gala-Abendessen: Parmaschinken mit Tomaten-Bruschetta, Kartoffelcremesuppe, Kalbskotelett, gegrillt mit Kartoffeln und gegrillter Tomate, frisches Obst 

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Abendprogramm: Tree Gees, ein Konzert Tribut an BEE GEES

Salalah, Oman

Salalah ist die Hauptstadt des Gouvernements Dhofor und hat 100.000 Einwohner. Entlang der Wasserläufe der Region wachsen Frankincense-Bäume, aus dessen kostbarem Gummiharz Weihrauch gewonnen wird.


Um 9.00 Uhr habe ich mich mit Marianne, Silvia, Werner und Wolfgang getroffen. Wir haben gemeinsam das Schiff verlassen und sind bei brütender Hitze mit dem Shuttlebus zum Hafenausgang gefahren. 

Dort standen viele Taxen und haben wild gestikulierend um Preise gefeilscht. Was gibt es in der 25km entfernten Stadt zu sehen? Eine große Moschee, nein danke, hatten wir keine Lust, einen Souk, nein auch nichts bei der fast unerträglichen Hitze, eine Ausgrabungsstätte, nein auch nicht. Sonst gibt es nichts. Also Strand? Werner hat gesagt, Strand? Nein! Er ist wieder zurück zum Schiff. Wir vier sind dann etwas vom Hafen weg und haben ein Taxi gefunden, das uns ins Hilton Hotel an den Strand gefahren hat.

Hilton-Hotel


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Wolfgang ist wieder ganz forsch und freundlich grüßend durchs Hotel zum Strand gegangen, wir drei Mädels hinterher. Hier liegen wir nun, unter einem Sonnenschirm, auf super bequemen Liegen. Marianne und ich sind ins Meer schwimmen gegangen und duschen uns ganz am Rande der Pool-Anlage kurz ab. Silvia und Wolfgang sind da dreister und paddeln im Pool. 😀😀Noch hat uns keiner verscheucht oder ist gekommen, die 30€ pro Person für die Tageskarte zu kassieren. 3 Stunden sind wir schon hier, zwei möchten wir noch bleiben, ehe uns das Taxi wieder abholt.

Pünktlich war das Taxi da, hat uns noch auf einen Hügel mit schöner Aussicht gefahren, dann sind wir zurück zum Schiff.

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Von der Landschaft her hat es mir gar nicht gefallen, alles staubig, Berge werden abgegraben, Straßen gebaut, eigentlich eine riesige Baustelle.

Wir legen erst um 23.30h ab. Hier kann man überhaupt nicht raus oder etwas trinken gehen.

Wir treffen uns nach dem Abendessen an Deck und genießen die bis dahin hoffentlich etwas abgekühlte Luft.

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Mein Abendessen: gemischter Salat, Tortellini in Brühl, Lachs mit Kräuterkruste mit Gemüse und Kartoffeln, frisches Obst 

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Abendprogramm: Tausend und eine Nacht des Lawrence von Arabien 

Menschen, die mir begegnet sind

Kleines Mädchen, Kap Verden

Marktfrau, Fischmarkt Uruguay 

Wachposten, Argentinien 

Taxifahrer, Chile

Männer auf der Osterinsel 

Tänzer Moorea 


Indischer Mönch

Junges Paar aus Dubai

Omani auf dem Markt 

Klo-Mann, Petra, Jordanien 


Busfahrer und Reiseleiter, Muscat, Oman 


Taxifahrer bieten ihre Dienste an, Mutrah, Oman

Taxifahrer, Muscat, Oman 


 Indischer Wachmann 


Tonganer


Musiker, Bora Bora 

Marianne und der Taxifahrer in Salalah

Orthodoxischer Pater, Heraklion 


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Heute war ein sehr heißer Tag. War mit Marianne auf Deck 9, wir haben geschwatzt, gelesen, im Pool geplanscht und uns gesonnt. Um 12.00 Uhr hat uns der weltbeste Ehemann von Marianne zum Aperitif je ein Glas kühlen Weißwein gebracht, himmlisch! Werner, du bist ein Schatz! 

Morgen gegen 8.30 Uhr legen wir in Salalah, Oman an.
Mein Abendessen:   Rinder-Carpaccio, Kalbsfrikadellen mit Pilzsauce und Röstkartoffeln, frisches Obst 
Abendprogramm:  die wunderbare Stimme von Vicus

Muscat, Oman 

Das Sultanat Oman ist eine Monarchie und wird seit 1970 von Sultan Qaboos regiert. Der Sultan, 1940 in Salalah geboren, hat 6 Paläste, davon einer in Garmisch.

Muscat ist die Hauptstadt Omans mit 30.000 Einwohnern und eine der ältesten Städte des mittleren Ostens. 

Mutrah

Heute morgen habe ich mich mit Werner und Marianne getroffen, Uta und Dietmar konnten es nicht abwarten und sind schon etwas früher von Bord.

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Um 8.30 Uhr haben wir das Schiff verlassen und sind mit dem Shuttlebus bis zum Ende des Hafens gefahren. Dann sind wir in Mutrah, ein Vorort von Muscat spazieren gegangen. Schöne weiße Häuser, sehr freundliche Menschen und saubere Straßen haben wir gesehen. Auf dem Berg war Fort Mutrah zu sehen. Dann sind wir weiter geschlendert, an kleinen Läden vorbei bis zum Mutrah-Souk. Ich liebe Souks und habe mich mit Marianne gleich ins Getümmel gestürzt. Was für Düfte, was für ein buntes, glitzerndes Allerlei, was für freundliche Menschen, verschleierte Frauen und Männer in ihren langen weißen Gewändern. Ich kann mich nicht satt sehen an diesem kunterbunten Treiben. Noch kurz einen Abstecher in den alten Fischmarkt, Fische waren keine mehr da, aber schönes Obst, Gemüse und Kräuter. Wieder ein Bad für die Sinne…..

Souk 

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Am Nachmittag hatten wir einen Costa-Ausflug: Muscat, die Mystische.

Zuerst fuhren wir nach Muscat, durch eine moderne, sehr schöne Stadt, mit Häusern aus weißem oder beigen Marmor, nicht höher als 12 Stockwerke und alle im arabisch- architektonischen Stil gebaut. (beides ein Muss im Oman). An der großen Sultan-Qaboos-Moschee hatten wir einen Fotostopp, ins Innere durften wir nicht. Dann ging es weiter in den Mutrah-Souk, wo wir schon heute morgen waren. Wieder war ich total begeistert von den fremdländischen Düften und Menschen. Nach einer knappen Stunde ging es weiter ins Al Zubair Museum und zum Schluss zum Palast des Sultans.

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Muscat


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Große Moschee 

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Sultan Palast 

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…..und plötzlich waren’s drei! 😂😂


Ein wunderschöner, heißer Tag geht zu Ende. Der Oman ist sehr schön.

Um 18.00Uhr legt das Schiff ab. Morgen haben wir einen Seetag, nächster Hafen ist Salalah im Oman. 

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Mein Abendessen:  Roher Schinken mit Büffelmozarella, Gemüsecremesuppe, gegrillter Thunfisch mit Kartoffeln und Schinken, frisches Obst 
Abendprogramm: Get back to my 60’S

Dubai, Tag 2


Heute bin ich um 8.45h mit Silvia, Wolfgang und Lars von Bord. 
Mit dem Taxi sind wir zum Burj Khalifa gefahren. Der 2010 eingeweihte Burj Khalifa ist 823mtr. hoch und das höchste Gebäude der Welt. Die Aussichtsplattform befindet sich in der 124. von 160 Etagen, in einer Höhe von 442mtr. Auf der 158. Etage befindet sich die höchste Moschee der Welt. Zutritt ist nur nach vorheriger Reservierung möglich. Aber auch von außen ist es ein beeindruckendes Gebäude.

Anschließend waren wir in der daneben liegenden Dubai Mall of the Emirates. 1.200 Shops mit edlen Markengeschäften, einem riesigen Aquarium über mehrere Etagen und vielen Cafés und Restaurants erwarteten uns. 

Aquarium 


Dubai Mall of the Emirates


Eisbahn

Wasserfall mit lebensgroßen Figuren 


Endlich hat mich ein Scheich gefunden…. 😂😂😂

Die Costa Luminosa hat kurz nach 13.00h abgelegt und wir navigieren Richtung Muskat. 

Bye Bye Dubai 

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Heute war es sehr warm, etwas windig und sehr diesig.

Mein Abendessen: doppelte Rinderkraftbrühe mit Karotten, Rinderhochrippe mit Folienkartoffel und überbackener Tomate, frisches Obst 

Abendprogramm: Fantasy Circus

Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 

Dubai ist eines der sieben Emirate die die Vereinigten Arabischen Emirate bilden. Es liegt südlich des persischen Golfs auf der Arabischen Halbinsel. Dubai hat die größte Bevölkerung und ist das zweitgrößte Emirat von der Fläche her. Mit dem Ausbau des Flughafens, dem Bau des größten künstlichen Hafens der Welt, Jebel Ali, sowie weiteren gigantischen Investitionen in die Infrastruktur, entwickelte sich Dubais Wirtschaft.

Seit 2006 führt Scheich Mohamed bin Raschid Al Maktoum die Erfolgsgeschichte Dubais weiter. 

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Scheich Mohamed bin Raschid Al Maktoum


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Heute morgen hatten wir den Ausflug Dünensafari im Geländewagen. Gegen 9.00h haben wir das Hafengebäude verlassen, 123 Geländewagen haben uns vor dem Terminal erwartet. Ich war mit Dietmar unterwegs, unser Wagen hatte die Nummer 104. Schnell war er gefunden, Dietmar saß mit einer Dame ganz hinten, in der Mitte saß ich mit 2 Damen, leider war ich 10 Sekunden zu spät, um den Beifahrersitz zu ergattern.

Zuerst ging es quer durch Dubai, dann auf die Autobahn. Bis zur Wüste fuhren wir ca. 1 Stunde. Dort war ein Halt, ein Teil der Luft wurde aus den Reifen herausgelassen. Ich war ganz schön aufgeregt, nachdem mein Sohn Steffen, der die Tour schon zwei mal gemacht hat, mir davon erzählt hat. 

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Wir fuhren los, über hohe Dünen, bergauf, bergab, ein paar Sekunden total schief, auf 2 Rädern…… hallo, war das alles? Keine abenteuerliche Fahrt, wie von Steffen beschrieben? Nein, ein Rentnerausflug! Ein kurzer Foto-Stopp, dann weiter bergauf bergab zu einer Oase mit Beduinenlager. Da gab es Kaffee, wer wollte, konnte eine Runde auf dem Kamel reiten (nein, Danke). Die Oase war sehr nett!
  

Unser Fahrer aus Pakistan 

 

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Die Rückfahrt auf gerader Sand-Straße, Luft auffüllen und wieder zurück zum Schiff.

War ein netter Ausflug, unterwegs haben wir Kamel-Karawanen und Gazellen, auch weiße, gesehen.

Nach dem Mittagessen sind Uta, Dietmar, Sebastian und ich mit dem Taxi die Beach-Tour gefahren. Das war superschön. 

Zuerst zur Jumeirah-Moschee, dann zum Palast des Sultans. Habe am großen Tor geklopft, er hat nicht aufgemacht, ob er nicht zu Hause war?

Jumeirah-Moschee

Sultan-Palast


Dann waren wir am Strand und am Burj Al Arab Hotel, kurzer Abstecher im Hotel Al Kasar, das dem Sultan gehört, dann auf die Palm-Insel Palm Jumeirah, zum Atlantis The Palm Hotel.

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Hotel Al Kasar


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Atlantis The Palm Hotel

Eigentlich wollten wir noch zum Burj Khalifa, dem welthöchsten Gebäude. Leider hatten wir unseren Taxifahrer nach 3 Stunden schon überstrapaziert (2 Stunden waren vereinbart), so dass wir das Burj Khalifa auf morgen verlegt haben.
Wieder ein unglaublich schöner, aber anstrengender Tag ging zu Ende. Dubai ist eine faszinierende Stadt, neu, modern, sauber, der Reichtum allgegenwärtig.
Mein Abendessen: Rostbeefsalat, Fleischbrühe, geschmortes Rindfleisch mit Kartoffelpüree und frittiertes Gemüse, frisches Obst
Abendprogramm: André Rieu, Videoprojektion 

Piraten

Am Dienstag bekamen wir einen Brief, vom Kapitän, in der Bordzeitung. Wir würden darüber informiert wurden, dass wir vom 5.4. bis 17.4.17 ein Gebiet passieren, das in den letzten Jahren bekannt für Piraterie auf Handelsschiffe geworden ist. 

Im eventuellen Fall eines Angriffes werden wir Instruktionen für Verhalten und Maßnahmen bekommen, zum Beispiel, dass wir alle ins Restaurant oder ins Theater gehen müssen. Wir wurden auch aufgefordert, bei Gefahr, nicht auf die Aussendecks zu gehen und keine Bilder mit Blitzlicht zu machen, sowie den Fenstern fern zu bleiben. Die Luminosa ist hier in diesem Gebiet in ständigem, direktem Kontakt mit den Behörden. Die Besatzung der Luminosa hat sichtbare Vorkehrungen getroffen. Alle paar Meter stehen Sicherheitskräfte, die mit dem Fernglas das Meer absuchen. Sie sind mit Beilen ausgestattet, um notfalls Taue zu kappen, um ein Hochklettern der Piraten zu verhindern. Ebenfalls sind alle paar Meter Feuerwehrschläuche angebracht, um mit dem Wasserstrahl Piraten abzuwehren.

Kreuzfahrtschiffe sind nicht unbedingt das Ziel von Piraten, eher Frachter, Öltanker,  Handelsschiffe oder kleinere Schiffe. 

Allerdings haben am 27.4.2009 Piraten versucht, die MSC Melody anzugreifen. An Bord waren 1.000 Passagiere und 500 Besatzungsmitglieder. 

Als die Piraten versucht hatten, am Schiff hochzuklettern, hatten die Sicherheitskräfte Schüsse abgegeben und sie aus Feuerlöschschläuchen mit Wasser besprüht. Nach etwa fünf Minuten hatten die Piraten aufgegeben, das Schiff dann aber noch rund weitere 20 Minuten verfolgt und geschossen. Es wurde niemand verletzt.
Im März diesen Jahres haben die Piraten einen Öltanker mit 8 Besatzungsmitglieder gekapert, haben sie aber wieder frei gelassen. Das war seit 2012 wieder die erste Schiffsentführung in dieser Region. Eine Woche darauf brachten Piraten einen einheimischen Fischkutter in ihre Gewalt. Experten warnten, dass das Schiff den Kriminellen als Ausgangspunkt für weitere Angriffe dienen könnte.
Als Ursache für die Piraterie gelten die große Armut in Somalia und die fehlenden Einnahmen der örtlichen Fischer, die unter dem illegalen Fischfang in ihren Gewässern leiden. Von den Schiffsentführungen erhoffen sich die Piraten die Zahlung von Lösegeld.
Heute war wieder ein wundervoller Tag, sehr warm und sehr windig. 

Heute morgen nach dem Frühstück haben wir drei Damen, Uta, Marianne und ich beschlossen, den indischen Sari von Uta und mir anzuprobieren und Dietmar hat sich als Fotograf angeboten.

Wir hatten viel Spaß bei der Anprobe, über 6mtr. Stoff mussten „untergebracht“ und befestigt werden.

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Am Nachmittag saß ich noch eine Stunde draußen, alles mußte ich festhalten, der Wind war enorm.
Morgen gegen 8.00 Uhr erreichen wir Dubai.
Mein Abendessen:  Salbei-Beignets mit karottencreme, Steinpilzcremesuppe, gefülltes Perlhuhn mit Gemüse und Kartoffelpüree, frisches Obst 
Abendprogramm: Variety Show 

Neuer Tisch beim Abendessen

Uta, Dietmar und Sebastian haben den Abend-Tisch gewechselt. Sie fühlten sich an dem großen runden Tisch, der für 12 Personen ausgelegt ist, nicht mehr wohl. Nachdem die vier Schweizer weggesessen sind, waren wir ein kümmerlicher Rest an dem riesigen Tisch, eine Unterhaltung war nur noch mit dem unmittelbaren Nachbarn möglich. Günter hat seit Wochen nach dem Essen immer sofort fluchtartig den Tisch verlassen. Die anfangs sehr gemütliche und fröhliche Runde hat sehr gebröckelt.
Uta und Dietmar haben mich gefragt, ob ich mit Ihnen, an einen Vierer-Tisch komme. Hatte mich sowieso schon vor längerer Zeit auf die andere Seite des riesigen Tisches, neben Uta gesetzt, wir verstehen uns gut, also habe ich zugesagt und bin gerne mit den Dreien an den kleineren Tisch gewechselt. 
Nun sitzen wir vier in der Nähe des Fensters, wir können hinausschauen, sitzen uns zu je zwei gegenüber und eine vernünftige Unterhaltung ist möglich. Wir sind jetzt zwar eine kleine, aber nette und gut gelaunte Tischrunde. Die Themen versiegen nie, wir haben zu lachen und zu erzählen. 


Unser ehemaliger Kellner Ferdinand war natürlich sehr traurig, dass wir von seinem Tisch weg sind. Uta und Dietmar haben beim Restaurant-Chef extra nochmals vorgesprochen, um ihm mitzuteilen, dass unser Wechsel nichts mit Ferdinand zu tun hat. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis mit ihm und waren immer sehr zufrieden. Er ist ein toller Kellner.

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Ferdinand

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Unser neuer Kellner, Erick, von den Philippinen ist ebenso fleißig, freundlich und zuvorkommen, wir sind rundum glücklich!

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Heute war wieder ein sehr heißer Tag mit Windstärke 6. Am Vormittag war ich mit Marianne und Werner beim Vortrag Hafeninformation, Dubai, Muskat und Salalah.

Habe gesehen, dass Uta und Dietmar auch dort waren, sie haben mich trotz winken leider nicht gesehen.

Dann bin ich mit Marianne noch auf Deck 9, wir waren bis zum Mittagessen auf der Liege und im Pool. Am Nachmittag war ich nochmal eine Stunde auf der Liege und habe mit Monika geschwatzt.

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Mein Abendessen: Minestrone, Hühnchencurry mit Basmatireis und Papadambrot

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Abendprogramm: Classical the Best of the Best

Mumbai, Tag 2

Mumbai liegt an der Westküste Indiens und hat einen tiefen, natürlichen Hafen, der fast die Hälfte des indischen maritimen Frachtverkehrs abwickelt. In Mumbai wird alles hergestellt, von Baumwolle und Kleidungsstücken bis zu Autos dann noch Erdölgewinnung und Tourismus. Obwohl die Filmproduktion nur für das Inland bestimmt ist, ist Bollywood auch der größte Filmproduzent der Welt. 
Heute habe ich ausgeschlafen, (hach, die Weltreise ist ja so anstrengend, oft muss ich schon um 6.00h aufstehen) das heißt, um 8.30h hat mich ein Mitreisender aus dem Tiefschlaf geholt. Grrrrrrr

Nach dem Frühstück bin ich mit Heidi und Silvia von Bord, um im Terminal zu shoppen. Habe mir ein Silberkettchen gekauft, um endlich mal meine Tahitiperle „ausführen“ zu können. Dann noch ein wenig im herrlich erfrischenden Pool gestanden und getratscht, um 14.15h begann unsere Stadtrundfahrt.
Wir sind kreuz und quer durch das sehr saubere Mumbai gefahren. (Überall sind Männer mit Besen und Mülltonnen unterwegs, Mumbai ist wirklich sehr sauber). 
Zuerst waren wir am Indischen Tor, Gateway of India, dann weiter am Prinz of Wales Museum vorbei zum Bahnhof, Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus. Ein wunderschönes, beeindruckendes Gebäude, das schönste Gebäude in Mumbai. Gleich daneben das Rathaus, im gleichen Baustil. 

Gateway of India


Prinz of Wales Museum

Bahnhof, Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus

Rathaus

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Dann waren wir im Gandhi Museum, Mani Bhavan, in diesem Haus hat Mahatma Gandhi bei einem Freund, von 1917 bis 1934 gewohnt, wenn er in Mumbai war. Nächstes Ziel war eine riesige Wäscherei, Dhobi Ghat. Da Mumbai keinen Fluss hat, wurde extra eine Wäscherei gebaut. 1.000 Männer waschen und bügeln die Wäsche von Hotels und Privatpersonen von Hand. Eine alte Tradition in Indien.

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Gandhi Museum, Mani Bhavan,


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Wäscherei, Dhobi Ghat

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Bittere Armut und moderne Hochhäuser liegen dicht beieinander.


So hat der reichste Mann Indiens, Mugesh Ambani, das weltweit einzige Einfamilien-Hochhaus mit 24 Etagen für sich, seine Ehefrau und den beiden Kindern gebaut. Unglaublich! 


Das rechte der beiden Hochhäuser ist das Einfamilienhaus!

Dann waren wir in den Hängenden Gärten von Mumbai. Die Pflanzen hängen nicht, es ist einfach nur der Name. Unter den Gärten befinden sich riesige Wasserreservoirs.


Zum Schluss haben wir den Tempel Hare Krishna besucht.

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Eine sehr beeindruckende Rundfahrt durch die Stadt, ein schöner Tag.
Wir sind erst nach 20.00 Uhr zurück gekommen, dann schnell noch im Buffetrestaurant gegessen, das um 20.30h geschlossen hat.

Hier noch ein Schwätzchen, da noch ein Schwätzchen, ach, wie ich das liebe! 

Um 21.00 Uhr hat das Schiff abgelegt, Bye Bye India.

Nach 2 Seetagen legen wir am 6.4.17 in Dubai an. 

Abendessen: Buffetrestaurant 
Abendprogramm: nicht wirklich – aber überall Musik 🎶